
München/Wien, 10.2.2026 – Nach einem erfolgreichen Einsatz in 50 Filialen führt Tchibo das RECUP-Mehrwegsystem ab sofort in allen 120 Coffeebars österreichweit ein. Damit wird Mehrweg nicht länger als Zusatzoption angeboten, sondern zum Standard. Tchibo ist die erste Kaffeehauskette in Österreich, die mit RECUP ein externes Mehrwegsystem flächendeckend anbietet und setzt damit ein starkes Signal an die gesamte Branche.
Bereits im vergangenen Jahr zeigte der Testlauf, dass Mehrweg im Alltag funktioniert: hohe Akzeptanz bei Gästen, reibungslose Integration in die Abläufe und messbare Abfallreduktion. Der Erfolg war so eindeutig, dass Tchibo nun konsequent den nächsten Schritt geht und „RECUP first“ einführt. Einwegbecher werden weiterhin angeboten, jedoch nur auf aktive Nachfrage – RECUP wird zum Standard für To‑go.
Einwegmüll als strukturelles Problem – Mehrweg als konkrete Lösung
In Österreich fallen laut Umweltbundesamt täglich rund 2,5 Millionen Einwegbecher an – ein Problem, das praxistaugliche Lösungen erfordert. Genau hier setzt RECUP mit seiner 10‑jährigen Expertise an: Das Mehrwegsystem funktioniert filial- und partnerübergreifend, die Becher sind bis zu 1.000-mal spülbar und können bei allen teilnehmenden Betrieben zurückgegeben werden.
„Mehrweg funktioniert nur dann, wenn es für Betriebe einfach, wirtschaftlich sinnvoll und für Gäste selbstverständlich ist. Genau das zeigen Partnerschaften wie die mit Tchibo“, erklärt Onno Cubasch, Country Lead Österreich bei RECUP. „Wenn große Player vorangehen, wird Mehrweg massentauglich – und erst dann entfaltet es seine ökologische Wirkung.“
Für die Gastronomie ist das Thema besonders relevant vor dem Hintergrund der kommenden Mehrwegangebotspflicht, die Betriebe verpflichtet, ihren Gästen eine Mehrwegalternative anzubieten. RECUP versteht sich dabei nicht als zusätzlicher Aufwand, sondern als erprobte Lösung, die sich nahtlos in bestehende Prozesse integrieren lässt.
Standardisierung von Mehrweg im Außer‑Haus‑Markt
Das Marktpotenzial für Mehrweg ist entsprechend groß: 61,3 Prozent der Österreicher trinken regelmäßig Coffee‑to‑go, bei den 30‑ bis 39‑Jährigen sind es sogar über 80 Prozent (Tchibo Kaffee‑Fakten 2025). Gerade vor diesem Hintergrund gewinnt die Standardisierung von Mehrweg weiter an Bedeutung. Mit dem österreichweiten Rollout übernimmt Tchibo eine bewusste Vorreiterrolle und zeigt, dass Mehrweg nicht nur nachhaltiger ist, sondern auch operativ funktioniert und von der Kundschaft angenommen wird – selbst im hochfrequentierten Außer‑Haus‑Geschäft.
„Umweltfreundlicher Coffee to go – bei Tchibo geht das. Es muss praktikabel sein – für unsere Kund:innen ebenso wie für Kaffeehäuser und Coffeebars. Je mehr Beteiligte, umso besser, und genau deshalb setzen wir ab sofort flächendeckend auf das RECUP-System“, so Paul Unterluggauer, Tchibo Österreich Geschäftsführer.
Der österreichweite Startschuss fiel in der Tchibo Filiale in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße. Von dort aus ist RECUP nun fester Bestandteil aller Tchibo Coffeebars – und ein sichtbares Beispiel dafür, wie Partnerschaften Mehrweg in die Breite bringen können.